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Im Volkmarskeller

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volkmarskeller
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Der Volkmarskeller ist eine frei zugängliche Höhle bei Blankenburg im Harz. • Szenen aus dem Video (Bilder links)


Der Volkmarskeller ist eine kleine und frei zugängliche Karsthöhle im Harz. Die Höhle befindet sich südwestlich von Blankenburg oberhalb des Klostergrundes. Im Verlauf der Jahrtausende nutzten die Menschen den natürlichen Höhlraum im Fels für unterschiedliche Zwecke. Dabei hinterließen sie unzählige Spuren - z.B. in Form von Mauern und Inschriften. Auch auf die Menschen der Gegenwart hat der Volkmarskeller seine Anziehungskraft nicht verloren.

Kurze Beschreibung des Videos und weitere Hinweise:

Wir betreten die Haupthöhle durch den rechten Eingang. Im Inneren befinden sich Überreste der mittelalterlichen Nutzung als Einsiedelei und Teil der Klosters Alt-Michaelstein. Das Auge muß sich zunächst erst einmal an die Dunkelheit gewöhnen. Unüberhörbar sind die unzähligen Wassertropfen, welche von der Höhlendecke herabfallen.

Wir wenden uns nach links und sehen einen weiteren Zugang zu dieser Karsthöhle, welcher aber von außen praktisch nicht erreichbar ist. In der Höhle sehen wir diverse Utensilien, welche auf eine neuzeitliche Verwendung des Volkmarskellers hindeuten. Es wird vermutet, daß sich bereits in prähistorischer Zeit Menschen im Volkmarskeller aufgehalten haben. Das Wasser sorgt für ein gleichbleibendes Hintergrundgeräusch.

Gegenüber des Haupteinganges befindet sich ein schmaler Gang, welcher tiefer in das Innere des Berges hineinführt. Die Decke ist niedrig und macht eine gebückte Haltung erforderlich. Im Schein der Taschenlampe wird der weitere Verlauf des Höhlenganges sichtbar. Am Ende dieses Ganges befindet sich noch ein kleiner Höhlenraum.

Zurück im Hauptraum der Höhle heben wir den Blick zur Decke. Weit oben befindet sich eine kleine Öffnung, durch welche ein wenig Tageslicht zu sehen ist. Steter Tropfen höhlt nicht nur den Stein, sondern läßt an der Höhlendecke kleine Tropfsteine wachsen.

Anschließend erkunden wir noch den Nebeneingang des Volkmarskellers. Ein Durchkommen ist hier nicht möglich. Der schmale Gang hat eine von hier nicht sichtbare Verbindung zur Haupthöhle. Zum Abschied blicken wir ein letztes Mal zum Eingang der Karsthöhle.

Sie parken mit dem Auto auf dem kostenlosen Großparkplatz am Kloster Michaelstein. Von dort folgen Sie dem ausgeschilderten Weg durch den Klostergrund. Nach etwa 3,5 Kilometern Wegstrecke gelangen Sie an eine von zwei Teichen gesäumte Weggabelung. Sie gehen etwa 50 Meter auf dem rechten Wanderweg. Auf der rechten Seite zweigt ein steiler Pfad ab, welcher zum Höhleneingang führt. Oberhalb der Höhle befinden sich die Reste des Klosters von Alt-Michaelstein.

Eine weitere Möglichkeit, den Volkmarskeller zu erwandern, besteht von der nahen Siedlung "Eggeröder Brunnen". Sie gehen durch den nur aus wenigen Häusern bestehenden Ort an den Teichen vorbei in Richtung des Klosters Michaelstein. Nach rund einem Kilometer Fußweg erreichen Sie die kleine Höhle.

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Die Höhle Volkmarskeller bei Blankenburg

Die Navigationselemente in der linken oberen Ecke des Kartenausschnittes ermöglichen es Ihnen, die Zoom-Stufe des angezeigten Kartenteils zu ändern. Diese Funktion ist auch mit der "Maus" verfügbar, mit welcher Sie außerdem die Karte in jede beliebige Richtung verschieben können.

Die nebenstehende Karte basiert auf Geodaten von © OpenStreetMap und Mitwirkenden. Diese Daten und Karten werden unter der Lizenz "Open Database Licence (ODbL)" (ODbL) zur Verfügung gestellt. Sollten Sie einen Fehler entdeckt haben oder etwas im Plan verändern oder ergänzen wollen, können Sie dies auf der Webseite von OpenStreetMap melden oder die Änderung selbst vornehmen. Wie Sie dabei vorgehen müssen, erfahren Sie hier. Wer möchte, kann OpenStreetMap auch mit einer Spende unterstützen.



Mehr Infos:

Video aufgenommen am 2. Januar 2015
Format: 960 x 540 Pixel (qHD)
Länge: 3:24
Standort: Höhle Volkmarskeller bei Blankenburg

Videos von Orten und Ereignissen in der näheren Umgebung • Die Klosterruine "Alt-Michaelstein"Das Kloster Michaelstein


Weblink: • Der Volkmarskeller bei "harzlife.de"

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