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Unterwegs im Hainholz

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Im Hainholz
Im Hainholz
Im Hainholz

Das Naturschutzgebiet Hainholz bei Osterode am Harz eignet sich hervorragend dazu, das Wesen und die charakteristischen Erscheinungsformen einer Karstlandschaft kennenzulernen. • Szenen aus dem Video (Bilder links)


Das Naturschutzgebiet Hainholz liegt südlich von Osterode und ist Teil der Südharzer Gipskarstlandschaft. Hier finden Sie auf engstem Raum alle typischen Karsterscheinungen vor - wie z.B. Höhlen, Erdfälle und Quellen sowie die aus der Verkarstung resultierende Hügellandschaft.

Kurze Beschreibung des Videos und weitere Hinweise:

Alle typischen Karstformen sehen Sie im Naturschutzgebiet Hainholz. Dieses rund 6,5 Quadratkilometer große Areal kann auf verschiedenen Rundwegen erkundet werden. Ein guter Startpunkt ist der Parkplatz am Ortsrand von Düna. Was Sie im Hainholz nicht finden werden, sind gerade Flächen.

Erdfälle sind die oberirdischen Relikte eingestürzter Karsthöhlen. Ein geologisch noch junger Vertreter davon ist der Hirschzungen-Erdfall. Auf seinem Grund wächst der unter Naturschutz stehende Hirschzungenfarn.

Eine tiefe Spalte im Boden trägt die Bezeichnung "13-Meter-Schacht". Diese Karstschlotte stellt eine Verbindung zu unterirdischen Hohlräumen her. Halten Sie Abstand, um nicht hinein zu stürzen.

Der Pferdeteich gehört zu den Erdfallseen als ebenfalls typische Karsterscheinung. Dieser See ist periodisch, also manchmal auch trocken. Übertreten Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit nicht die Absperrung, denn die Steilwand hängt im oberen Bereich über. Es besteht aktute Absturzgefahr!

Ein Orkan im Jahre 1997 sorgte dafür, daß viele Baumriesen im Hainholz umstürzten. Man ließ sie so liegen, wie sie damals fielen. Das Totholz stellt heute eine Grundlage für neues Leben dar. Mit der Zeit wächst hier ein "europäischer Urwald" heran.

Eine schöne Aussicht haben Sie unweit der Jettenquelle in Richtung Südosten. Die Jettenquelle selbst ist eine charakteristische Karstquelle. Das nur in Maßen trinkbare Wasser weist eine fast vollständige Sättigung mit Gips auf. Mit der Jacobquelle befindet sich einige hundert Meter weiter südwestlich eine weitere Karstquelle. Sie bietet sich an heißen Sommertagen als idealer Platz für eine Pause an.

Im Naturschutzgebiet greift der Mensch nicht in die Waldentwicklung ein. Die Wege dürfen auch deshalb nicht verlassen werden. Doch den Weg zu finden ist an manchen Stellen gar nicht so einfach...

Westlich des eigentlichen Hainholzes erstreckt sich eine weite Wiesenfläche. Sie wird zum Teil landwirtschaftlich genutzt und ist mit unzähligen Erdfällen übersät. Manche davon sind auf Grund der Verwitterung nur noch als flache Senke in der Landschaft erkennbar. Einer beherbergt sogar einen vom Wanderweg aus sichtbaren kleinen Erdfallsee.

Im Nordwesten des Naturschutzgebietes ragt der bewaldete, aus vergipstem Anhydrit bestehende Beierstein empor. Die steile Felswand verbirgt sich vollständig hinter der dichten Vegetation. Der Wanderer muß den Angaben auf den Informationstafeln vertrauen, denn selbst das Gelände erkunden ist nicht erlaubt.

Die Rundwanderung endet an ihrem Ausgangspunkt am Parkplatz bei Düna mit einem letzten Blick auf das Hainholz.


Der Parkplatz am westlichen Ortsrand von Düna ist kostenlos nutzbar und bietet Platz für ungefähr 15 Fahrzeuge. Von hier aus haben Sie den kürzesten Weg zu den bedeutendsten Karstphänomenen des Hainholzes. Ein weiterer Parkplatz befindet sich an der Landstraße östlich von Schwiegershausen. Sie können Ihre Wanderung durch das Hainholz auch im Ort Hörden am Südostrand des Naturschutzgebietes beginnen. Viele interessante Karsterscheinungen werden außerdem von dem auch das Hainholz durchquerenden Karstwanderweg (Südroute) erschlossen.

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Der Parkplatz bei Düna ist Ausgangs- und Endpunkt der Rundwanderung durch das Hainholz.

Die Navigationselemente in der linken oberen Ecke des Kartenausschnittes ermöglichen es Ihnen, die Zoom-Stufe des angezeigten Kartenteils zu ändern. Diese Funktion ist auch mit der "Maus" verfügbar, mit welcher Sie außerdem die Karte in jede beliebige Richtung verschieben können.

Die nebenstehende Karte basiert auf Geodaten von © OpenStreetMap und Mitwirkenden. Diese Daten und Karten werden unter der Lizenz "Open Database Licence (ODbL)" (ODbL) zur Verfügung gestellt. Sollten Sie einen Fehler entdeckt haben oder etwas im Plan verändern oder ergänzen wollen, können Sie dies auf der Webseite von OpenStreetMap melden oder die Änderung selbst vornehmen. Wie Sie dabei vorgehen müssen, erfahren Sie hier. Wer möchte, kann OpenStreetMap auch mit einer Spende unterstützen.



Mehr Infos:

Video aufgenommen im April / Mai 2016
Format: 960 x 540 Pixel (qHD)
Länge: 5:12
Standorte: diverse Plätze im Naturschutzgebiet Hainholz

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