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Die Burgruine Hohnstein

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Die Burgruine Hohnstein
Die Burgruine Hohnstein
Die Burgruine Hohnstein

An einem eiskalten Februartag geht es auf zur imposanten Burgruine Hohnstein bei Neustadt. Bei Temperaturen um minus sieben Grad Celsius schneit es bei gleichzeitigem Sonnenschein. In aller Einsamkeit und Stille läßt sich die im 30jährigen Krieg zerstörte historische Burganlage eingehend erkunden. Die schneebedeckten Flächen bilden einen schönen Kontrast zu den rötlichen Porphyrit-Mauern des einstigen Grafensitzes. • Szenen aus dem Video (Bilder links)


Die Burgruine Hohnstein ist zu jeder Jahreszeit ein attraktives Wanderziel. Sie gehört zu den größten Burganlagen im Harzgebiet.

Die Wanderung beginnt am Parkplatz am Waldbad. Das Parken ist hier nicht nur im Winter kostenlos. Der Weg zur Burgruine ist etwa einen Kilometer lang. Unterwegs ergibt sich bereits so mancher schöne Ausblick, z.B. auf den zugefrorenen Gondelteich bei Neustadt.

Bald kommt die Burgruine in Sichtweite. Die ursprünglich romanische Anlage stammt aus der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts. Im Laufe der Zeit erfolgten zahlreiche Erweiterungen und Umgestaltungen. Das Burgtor ist nicht verschlossen, das Betreten des Ruinenkomplerxes aber dennoch nur am Tag erlaubt.

Die Burg Hohnstein verfügte über ein tief gestaffeltes Verteidigungssystem. Im 16. Jahrhundert wurde vor dem Burgtor eine Bastion für Aufstellung von Geschützen errichtet. Dieses sog. Rondell sieht der Besucher gleich nach dem Betreten der Ruinenanlage.

Die beiden äußeren Burgtore stellen den jüngsten Teil der komplexen Anlage dar. Von der Vorburg aus kann man die Mauern der Oberburg gut erkennen. Auf dem Gelände der Vorburg haben sich einige eindrucksvolle Mauerreste erhalten.

Der Burgbrunnen reicht noch heute mehr als 30 Meter in die Tiefe. Sein Innendurchmesser beträgt etwa 2,40 Meter. Einst dürfte der Brunnen ungefähr 80 Meter tief gewesen sein. In diesem Bereich verlaufen die ersten wasserführenden Schichten.

Weiter geht es zur Unterburg. Nach dem Passieren des Unterburgtores gelangt auf der linken Seite ein imposanter Rest eines großen Gebäudes ins Blickfeld. Der zumindest teilweise unterkellerte Nordflügel diente einst als Wohn- und Wirtschaftsgebäude.

Die Freifläche im Zentrum der Unterburg bietet einen herrlichen Rundumblick auf weite Teile der Burganlage. Vermutlich standen hier einstmals noch weitere Gebäude.

An der Südseite der Unterburg stehen noch Mauern eines größeren Bauwerkes. In diesem Bereich der Burgruine befinden sich noch einige gut erhaltene Räume in den unteren Etagen.

Ein Durchgang gibt den Weg frei zu Oberburg. Von dort reicht der Blick nicht nur auf weitere imposante Mauern der Burgruine, sondern auch weit in das südliche Harzvorland hinein. Zu sehen ist unter anderem der nahe Ort Neustadt.

Eine Treppe führt zu einer in jüngerer Zeit errichteten Aussichtsplattform. Der Weg dorthin tangiert die einstigen Privaträume der Burgbesitzer. Zum höchsten Punkt der gesamten Burganlage gelangt man über diese stabile Stahlkonstruktion. Oben weht ein kräftiger Wind. Die Mühe des Aufstiegs wird durch eine eindrucksvolle Aussicht belohnt.

An vielen Stellen werden die alten Mauern von diversen Hilfseinrichtungen in ihrer Position gehalten.

Der Rückweg führt durch das Unterburgtor mit seinem markanten Treppenturm. Hier gibt es die Möglichkeit, einen kleinen Beitrag zum Erhalt der Burg zu leisten. Am Burggasthof ergibt sich nochmals ein Blick auf die Mauern der Oberburg. Durch das spätgotische Vorburgtor geht es wieder zurück zum Parkplatz.

Die Burgruine Hohnstein läßt sich auch sehr gut von Neustadt aus erwandern. Diese Route ist je nach konkretem Ausgangspunkt ungefähr gleich lang wie die eingangs beschriebene.

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Standort der Burgruine Hohnstein

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Mehr Infos:

Video aufgenommen im Februar 2018
Format: 960 x 540 Pixel (qHD)
Länge: 7:48
Standort: Parkplatz Waldbad bei Osterode, Weg zur Burgruine Hohnstein, Burgruine Hohnstein

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